This Beautiful Messy Thing

  • Choreografie
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  • Tanz
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  • Uraufführung Frankfurt04.06.2026
  • Dresden-Premiere19.06.2026

In großer Enge sehnt man sich nach Weite, im Tohuwabohu nach Reduktion und Klarheit. Oft enthält etwas sein eigenes Gegenteil. Die Bilder und Situationen in „This Beautiful Messy Thing“ sind von solchen Spannungen geprägt. Wo führt der Drang nach Veränderung hin? Vielleicht kann man die Kontraste selbst genießen, anstatt auf einen Moment zu hoffen, in dem alle Wünsche erfüllt sind. Beim Tanzen kann man mit den Grenzen der Situation spielen, anstatt von ihnen gebremst zu werden. Gegenstände, die als Baustoffe einer Szenerie dienen könnten, verweigern hier eine solche nützliche Ordnung und behaupten stattdessen als lärmende Objektchoreografie ihr Eigenleben. Da fliegt wohl einiges durch die Luft.

In den Händen des Schlagzeugers Philipp Danzeisen vermischen sich Samples der verschiedenen Geräusche mit den Sounds der Trommeln. Die lebendige, organische Körperlichkeit der Tänzer*innen, eingegrenzt und gehalten durch das Bühnenbild, ganz nah am Publikum oder vereinzelt im Raum, wirkt so verletzlich wie kraftvoll. Es ist ein Stück von Mandafounis, nur noch lauter – und leiser.

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